aktualisiert am: 12.12.2011
Am 27. November waren Orkanböen an der Küste angesagt - also schnell die Moppeds gesattelt und über Bremen-Nord - Axstedt - Stubben - Beverstedt - Bad Bederkesa - Fickmühlen zum Flögelner See (nein, das ist kein Witz - höchstens ein schlüpfrig-dämmlicher Sprachkalauer ... bei uns kommt man tatsächlich von Fickmühlen zum Flögeln ... ).
Zwischendurch gab es dermassen heftige Regengüsse, dass Tempo 50 angesagt war. Harri erwischte eine solch kräftige Regenfront, dass er gar nicht erst am Flögelner See ankam ... aber lassen wir ihn doch selbst zu Wort kommen:
" ... hatte die ganze zeit regen, würg. bin bei meinen eltern im regen losgefahren, strom -> regen, bremen -> regen, ohz -> regen, hambergen -> regen und als dann kurz hinter hambergen der erste wassereinbruch im schritt kam, bin ich dann, nach kurzer pause im busshaltestellenhäuschen, umgedreht. auf dem rückweg dann das gleiche programm, regen, regen, regen und nochmals regen, grrrrmmmll. der höhepunkt war dann ab abfahrt ganderkesee ... starkregen bis falkenburg, tempo 50 und fast null sicht. pitschepatsche nass war ich dann, als ich zuhause eintrudelte. fünf minuten später schien die sonne. nachdem dann alle triefenden klamotten im badezimmer entsprechend verteilt waren, genoß ich dann richtig den warmen kaffee und die leckeren lebkuchenherzen ... "
Bei uns war zur selben Zeit Sonne mit dräuenden Wolken am See - Kaffee trinken, dann weiter nach Sahlenburg an die Nordsee - Klasse Sturm! ;-)
Fußmarsch durch die Sahlenburger Heide nach Duhnen, zurück mussten wir uns schon ziemlich gegen den Sturm kämpfen ...